Unnötige Schritte im Kaufprozess entfernen: Ein Schritt darf nur entfernt werden, wenn er keine notwendige Auswahl oder Information bietet.; § 312j BGB verlangt klare Angaben und Bestätigung vor der Bestellung in Deutschland.; Jeder Übergang muss auf seine Notwendigkeit für eine informierte Bestellung geprüft werden.
Bild: Socialhandel

Shop-Technik

Teil von Mobile Kaufwege verbessern

Unnötige Schritte zwischen Entdeckung und Bestellung entfernen

Entbehrliche Schritte zwischen Social-Beitrag und Bestellung erkennen und entfernen, ohne wichtige Auswahlen oder Pflichtangaben zu verlieren.

Entfernen Sie einen Schritt nur, wenn er weder eine notwendige Auswahl noch eine benötigte Information oder Bestätigung ermöglicht. Notieren Sie vom konkreten Social-Einstieg bis zur Bestellung jeden Bildschirm und jede Pflichtaktion. So werden erneute Produktsuchen, doppelte Eingaben und erzwungene Medienwechsel sichtbar.

Jeden Übergang nach seinem Zweck beurteilen

Öffnen Sie den veröffentlichten Einstieg in der vorgesehenen mobilen Ansicht. Notieren Sie nach jedem Tippen, was erscheint und was die Person tun muss. Beurteilen Sie dann jeden Übergang danach, ob er für eine informierte Bestellung nötig ist.

Schritt / Prüffrage

Das beworbene Einzelprodukt auf einer allgemeinen Startseite suchen
Kann der Link zum passenden Produkt führen?
Eine Variante erneut wählen
Ist eine sachlich richtige Vorauswahl technisch möglich?
Vor dem Kauf ein Konto anlegen
Ist dieser Schritt für den verwendeten Shop und Kaufweg nötig?
Eine Lieferanschrift angeben
Wird sie für diese Lieferung gebraucht?
Preis und Bestellung bestätigen
Bleiben die erforderlichen Angaben und die eindeutige Bestätigung erhalten?

Ein Bildschirm kann sinnvoll sein, wenn er eine echte Wahl erklärt. Ein schneller Sprung zur falschen Variante vereinfacht den Kauf nicht.

Umwege am Einstieg beheben

Ein Beitrag über einen bestimmten Artikel sollte zu einer Ansicht führen, in der genau dieser Artikel auffindbar ist. Zeigt der Beitrag mehrere gleichberechtigte Produkte, kann eine passende Auswahlseite sinnvoll sein. Prüfen Sie Weiterleitungen und eingeblendete Dialoge darauf, ob sie das Angebot verdecken oder den Weg verlängern.

Achten Sie bei jedem Link darauf, ob die Zielseite zum gezeigten Angebot passt und die erwartete Auswahl ohne unnötige Weiterleitungen erreichbar ist.

Checkout vereinfachen, Pflichtangaben erhalten

Suchen Sie nach doppelten Eingaben, unnötigen Pflichtfeldern und einem erzwungenen Wechsel zu einer App oder einem anderen Gerät. Prüfen Sie für jeden Kaufweg, ob Anmeldung und Medienwechsel wirklich erforderlich sind; vermeiden Sie sie, wenn sie keinen notwendigen Zweck erfüllen.

Bei erfassten Bestellungen von Verbrauchern in Deutschland verlangt § 312j BGB bestimmte Informationen unmittelbar vor der Bestellung und eine eindeutige Bestätigung der Zahlungspflicht. Streichen Sie diese Angaben nicht als vermeintliche Reibung. Verbessern Sie ihre Lesbarkeit und die Bedienung.

Den geänderten Weg erneut öffnen

Ändern Sie zunächst einen genau benannten Umweg. Gehen Sie danach denselben Einstieg mit derselben Ausführung erneut durch und prüfen Sie Produkt, Kosten und Bestellschritt. Halten Sie fest, ob der Umweg verschwunden ist und ob eine neue Unklarheit entstanden ist. Die Zahl der Bildschirme allein ist kein Erfolgskriterium.

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