
Live-Shopping
Teil von Social Commerce gezielt weiterentwickeln
Ein neues Format mit begrenztem Umfang testen
Ein neues Social-Commerce-Format mit klarer Kaufaufgabe, begrenztem Aufwand und vorab festgelegter Entscheidung erproben.
Ein neues Social-Commerce-Format lässt sich sinnvoll erproben, wenn Kaufaufgabe, zulässiger Aufwand und spätere Entscheidung vorher feststehen. Wählen Sie wenige passende Produkte und einen erreichbaren Bestellweg. Die neue Videoform allein sagt noch nichts über ihren Nutzen.
Eine Frage für den Versuch wählen
Soll eine kurze Vorführung eine wiederkehrende Bedienfrage beantworten – oder ein Vergleich zwei Ausführungen verständlicher machen? Formulieren Sie dazu eine konkrete Annahme für ein bestimmtes Produkt und Publikum. Die Beispiele sind Möglichkeiten, keine belegten Verkaufswirkungen.
Prüfen Sie, ob der geplante Kaufeinstieg im eigenen Konto für diese Produkte verfügbar ist. Ein nicht kaufbarer Artikel eignet sich nicht, um die Verkaufswirkung eines Formats zu beurteilen.
Den Umfang festhalten
Ein kurzes Versuchsblatt genügt:
Festlegung / Antwort vor dem Start
- Kaufaufgabe
- Welche Unsicherheit soll das Format klären?
- Angebot
- Welche Produkte und Ausführungen sind einbezogen?
- Aufwand
- Welche Produktions-, Moderations- und Servicearbeit ist vorgesehen?
- Zeitraum
- Wann endet die Beobachtung?
- Bestellort
- Wo werden Aufträge angelegt und bearbeitet?
- Stop-Regel
- Bei welchem kaufentscheidenden Fehler wird der Aufruf angehalten?
Eine allgemeingültige Zahl von Produkten oder Tagen gibt es dafür nicht. Begrenzen Sie den Umfang auf die Produkte, die Sie im festgelegten Zeitraum zuverlässig betreuen und deren Bestellungen Sie nachverfolgen können.
Einen brauchbaren Vergleich vorbereiten
Wenn Sie das neue Format mit einer bestehenden Darstellung vergleichen, halten Sie Produkt, Angebot und Ziel möglichst gleich. Dokumentieren Sie Unterschiede bei Zeitpunkt, Zielgruppe und Ausspielung. Zwei Beiträge für verschiedene Produkte mit verschiedenen Preisen isolieren den Einfluss des Formats nicht.
Bei selbst gesetzten Links zum eigenen Shop können einheitliche Kampagnenparameter erfasste Besuche nach Inhalt unterscheiden. Käufe, die den Link nicht nutzen, werden dadurch nicht erfasst.
Passend eingerichtete E-Commerce-Ereignisse können weitere Shop-Schritte zeigen. Belegte Aufträge prüfen Sie im zuständigen Bestellsystem. Legen Sie vorher fest, welche Beobachtung die Fortsetzung entscheidet und welche nur Kontext liefert.
Nach dem Versuch entscheiden
Prüfen Sie vor der Veröffentlichung den vorgesehenen Einstieg. Stoppen Sie einen direkten Kaufaufruf bei falscher Variante, unklarem Lieferumfang oder fehlender Bestellbarkeit bis zur Korrektur.
Vergleichen Sie nach dem festgelegten Zeitraum Ergebnis und Aufwand. Bei wenigen geeigneten Einstiegen oder mehreren gleichzeitigen Änderungen bleibt der Befund unsicher; dann ist ein engerer Folgeversuch sinnvoller als die Behauptung, das Format sei bereits überlegen.



