
Shop-Technik
Teil von Social Commerce gezielt weiterentwickeln
Inhaltsprobleme von technischen Kaufhürden trennen
Bei einem schwachen Social-Commerce-Einstieg Aussage, Kaufweg und Messung getrennt prüfen.
Prüfen Sie einen schwachen Social-Commerce-Einstieg mit zwei Fragen: Vermitteln Beitrag und Produktansicht dasselbe verständliche Angebot? Lässt sich dieses Angebot über den vorgesehenen Weg bestellen? Kontrollieren Sie zusätzlich die Messung, bevor Sie einen fehlenden Berichtswert als Kaufabbruch deuten.
Aussage und Angebot vergleichen
Lesen Sie den veröffentlichten Beitrag aus Kundensicht und öffnen Sie die zugehörige Produktansicht. Prüfen Sie, welche Ausführung zu sehen ist, welche Eigenschaft behauptet wird und welcher Lieferumfang zu erwarten ist.
Legt das Bild ein Set nahe, die Produktansicht bietet aber nur ein Einzelteil an, klären Sie zuerst die richtige Angabe und berichtigen die Aussage. Ein funktionierender Link löst diesen Widerspruch nicht.
Vergleich von Aussage und Angebot im Social Commerce
- Produktansicht im Shop
- Nur einzelnes Produkt verfügbar, kein Set angeboten
- Folge
- Widerspruch zwischen Inhalt und Angebot – Korrektur erforderlich
Den erreichbaren Weg prüfen
Ist das Angebot verständlich, folgen Sie genau diesem Einstieg in der vorgesehenen mobilen Ansicht. Notieren Sie Einstieg, Gerät oder Ansicht, Zeitpunkt sowie erwartetes und sichtbares Ergebnis.
Öffnet er den richtigen Artikel? Bleibt die ausgewählte Variante erkennbar? Ist sie bestellbar, und lässt sich der nächste Schritt bedienen?
Befund / Nächste Bearbeitung
- Beitrag und Angebot widersprechen sich
- Richtige Produktangabe bestätigen und Inhalt korrigieren.
- Ein anderer Artikel öffnet sich
- Verknüpfung oder Zielzuordnung prüfen.
- Der richtige Artikel ist nicht bestellbar
- Verfügbarkeit, Freigabe und Bestellweg prüfen.
- Der Schritt funktioniert sichtbar, erscheint aber nicht im Bericht
- Erfassung gesondert prüfen.
Bei Instagram Shopping über Shopifys Meta-Anbindung müssen markierte Produkte im Meta-Katalog und im Shopify-Onlineshop verfügbar sein. In Shopifys TikTok-Shop-Anbindung zeigt der Produktstatus Fehler und bei abgelehnten Produkten konkrete Ablehnungsgründe.
Prüfschritte für den erreichbaren Kaufweg
- Öffnet der Link den richtigen Artikel?Ja / Nein
- Ist die gewählte Variante erkennbar?Ja / Nein
- Ist das Produkt bestellbar?Ja / Nein
- Kann der nächste Schritt bedient werden?Ja / Nein
Schritte zur Fehlerbehebung bei technischen Kaufhürden
- Aussage und Angebot vergleichenPrüfen Sie, ob Beitrag und Produktansicht übereinstimmen.
- Erreichbaren Kaufweg prüfenTesten Sie den mobilen Einstieg und notieren Sie Ergebnis.
- Befund auswertenWeisen Sie den Befund einer Handlung zu (Inhalt, Kaufweg, Messung).
- Korrektur durchführenKorrigieren Sie Inhalt, Verknüpfung oder Tracking.
- Nachkontrolle durchführenTesten Sie den Einstieg erneut nach der Korrektur.
Eine Messlücke gesondert behandeln
Für eine Einrichtung mit gtag.js nennt Google Analytics DebugView zur Prüfung eingehender E-Commerce-Ereignisse. Als mögliche Ursachen für fehlende E-Commerce-Ereignisse bei gtag.js nennt Google Analytics fehlende Kommas, eine falsche Platzierung, fehlerhafte Ereignissyntax oder fehlende Pflichtparameter.
Andere Implementierungen benötigen gegebenenfalls andere Prüfwege. Gleichen Sie Kaufsignale außerdem mit dem zuständigen Bestellsystem ab.
Ordnen Sie den Befund einer Handlung zu: Inhalt berichtigen, Kaufweg reparieren oder Messung prüfen. Mehrere Fehler können zugleich bestehen. Öffnen Sie nach der Korrektur denselben Einstieg erneut, bevor Sie seine Leistung neu beurteilen.
Mögliche Ursachen für fehlende E-Commerce-Ereignisse in Google Analytics
- Pro: Fehlende Kommas in gtag.js
- Ja
- Pro: Falsche Platzierung des Tracking-Codes
- Ja
- Pro: Falsche Ereignissyntax
- Ja
- Pro: Fehlende Pflichtparameter
- Ja
- Con: Messung nicht abgestimmt mit Bestellsystem
- Ja


